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„Er ist auf Mutter gegangen“: Bundesliga-Star kommentiert Königsdörffer-Jubel gegen HSV

Als wäre die 0:5-Klatsche für den HSV gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht genug gewesen, setzte ausgerechnet Ex-Hamburger Ransford Königsdörffer den Schlusspunkt. Anschließend jubelte er sehr ausgelassen, rannte vor die HSV‑Fans, anstatt vor seine eigene Kurve zu laufen, und provozierte mit mehreren Handgesten. Schnell war das Thema nach dem Spiel. Auch ein Bundesliga-Profi, der eigentlich wenig mit der Situation zu tun hatte, kommentierte das Verhalten des Stürmers. Atakan Karazor, Ex-Kapitän des VfB Stuttgart, streamt gelegentlich live auf der Plattform „Twitch“ und schaute sich die Szene zusammen mit seinen Zuschauern an. „Da war viel Hass. Da war sehr viel Hass“, kommentierte Karazor in dem Livestream. „Er ist auf Mutter gegangen“, schob er über den übertriebenen Jubel hinterher.

„Die negativen Stimmen sind immer lauter“, zeigte er anschließend ein wenig Verständnis für das Verhalten von Königsdörffer, der beim HSV einiges abbekommen hatte. „Ich weiß nicht, ob ich so gejubelt hätte. Ransi wird schon wissen, was er da gemacht hat. An Ransi geht nur Liebe raus, ich kenne ihn persönlich, er ist ein richtig feiner Kerl.“