„Es nervt“: Was Polzin nach dem HSV-Fehlstart fordert
Mit dem Saisonstart der Rothosen ist beim HSV wohl keiner so richtig zufrieden. Auch HSV-Trainer Merlin Polzin ließ sich das anmerken, als er auf der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) am Freitagnachmittag gefragt wurde, ob dieser Saisonstart an ihm nagen würde. „Nagen wäre zu viel. Natürlich nervt es. Das ist völlig klar“, zeigte sich Polzin durchaus unzufrieden. Dennoch sei nicht alles schlecht gewesen: „Wir haben einen Saisonstart hingelegt, der von unserer Widerstandsfähigkeit zeugt. Auch nach der intensiven Vorbereitung. Auch in Dortmund. Da haben wir in der zweiten Halbzeit ein Spiel gezeigt, mit dem ich einverstanden war. Und trotzdem ist das natürlich keine Erklärung nach dem Spiel gegen Mainz.“
Für die kommenden Partien bleibt der HSV-Coach dennoch wie gewohnt positiv. „Durch das tagtägliche Arbeiten mit der Mannschaft, sehe ich, wie sie sich für den HSV begeistert und sehr kritisch mit sich selbst ist. Deswegen bin ich dennoch zuversichtlich für die kommenden Aufgaben“, erklärt Polzin, der zeitgleich aber auch nichts von Ausreden hören will: „Wir wollen nicht davon sprechen, dass es Zeit benötigt. Wir wollen keine Alibis. Aber wir wissen, was wir für unseren Fußball brauchen. Es gehört zur Wahrheit, dass noch nicht viele der Spieler gemeinsam für den HSV auf dem Platz standen. Trotzdem hat es dazu beigetragen, dass wir realistisch sind. Intern wurde nie von etwas anderem geredet. Deshalb keine Panik.“
