Polzin erklärt: Warum das HSV-System bislang nicht funktioniert
Bislang ist der HSV noch nicht wirklich in der neuen Bundesliga-Spielzeit angekommen. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive scheinen die Hamburger sich noch nicht aneinander gewöhnt zu haben. Für Trainer Merlin Polzin ist das kein Wunder. Schließlich spielen viele von ihnen erst seit wenigen Wochen im Volkspark und haben deswegen noch kein Gefühl füreinander entwickeln können. „Unser Fußball soll immer davon leben, wie die Verbindung zwischen den Spielern aussieht. Auf dem Taktikboard und in der Videoanalyse kannst du immer viele Sachen hin und her schieben, aber das auf dem Platz ist ein anderes Gefühl. Das Gefühl erarbeitest du dir, da musst du Zeit investieren, da musst du es schaffen, deine Mitspieler besser zu kennen. Das hat ganz viel damit zu tun, was du am Ende auch auf dem Platz siehst“, erklärte der Coach der Rothosen bei der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel (Sonntag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).
Viel Zeit will er seiner Mannschaft für diese Entwicklung aber nicht mehr geben. Am besten soll es schon gegen Leipzig merkbar bergauf gehen. „Sowohl im Verteidigen als auch im Angreifen ist es wichtig, eine Klarheit bei den Jungs zu bekommen. Dass wir wissen, an welchen Dingen wir uns orientieren müssen. Auf der anderen Seite musst du es dann auch einfach umsetzen. Im eigenen Ballbesitz haben wir klare Abläufe, die wichtig sind. Das war jetzt ein Thema in der Woche. Wir wollen es auf den Platz bringen“, so Polzin.
