„Sieht nicht gut aus“: Pechvogel droht nach HSV-Spiel nächste lange Pause
Für RB Leipzig lief die Partie gegen den HSV nahezu perfekt. Nach zwei Niederlagen in Folge konnten die Sachsen mit dem 5:0-Sieg ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Und doch gab es einen Wermutstropfen, wie auch Willi Orbán nach dem Spiel sofort zu verstehen gab. Die erneute Verletzung von Nationalspieler Assan Ouédraogo überschattete den Sieg aus Leipziger Sicht. Der 20-Jährige musste nach 35 Minuten mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. „Ich glaube schon, dass es die gleiche Verletzung ist“, sagte Leipzigs Trainer Martin Demichelis.
Ouédraogo war in der Vorbereitung den gesamten August mit einer Kapselverletzung in der rechten Schulter ausgefallen. Diese brach nun offenbar wieder auf. „Es sieht nicht gut aus“, sagte Demichelis. „Wir brauchen ihn. Er ist ein brutales Talent, für Deutschland und unseren Verein.“ Von der medizinischen Abteilung hatte es grünes Licht für einen Einsatz gegeben, betonte Demichelis: „Er war bereit zu spielen. Wir haben gewartet, bis er gesund war“, sagte der Argentinier. Somit wird Ouédraogo wohl auch bei der ersten Nominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp keine Rolle spielen können. Seit seiner Ankunft in Leipzig im Sommer 2024 ist das aus der Schalker Jugend stammende Talent immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Addiert betrug die Ausfallzeit seit Juli 2024 bereits über 380 Tage, oft war das Knie betroffen. Möglicherweise wird bei der lädierten Schulter nun auch eine Operation eine Option für den Leipziger.
