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„Emotional tief verbunden“: Werder-Boss erklärt Transfers um Ex-HSV-Liebling Reis

Vor der Saison wurde die Transferphase des HSV in den Himmel gelobt, während die des SV Werder Bremen harsch kritisiert wurde. Nach drei Spieltagen sehen die Gefühlswelten bei den beiden Nordklubs ganz anders aus. Bremen geht mit vier Punkten zufrieden aus der Anfangsphase raus, der HSV steht mit null Punkten als Tabellenschlusslicht da. Das dürfte auch Werder-Sportchef Clemens Fritz freuen, der zuletzt jede Menge Kritik abbekommen hatte.

Niclas Füllkrug und Ludovit Reis jubeln gemeinsam im Werder-Trikot.
Ex-HSV-Profi Ludovit Reis und Niclas Füllkrug (r.) ließen die Herzen der Werder-Fans bereits höher schlagen. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Im Sport1-„Doppelpass“ äußerte sich Fritz zu der abgelaufenen Transferperiode und den Zielen, die man sich vorher gesetzt hatte: „Was für uns in diesem Jahr ganz wichtig war, war: Charakter, Mentalität, Einstellung“, beschrieb er. Neben dem Ex-HSV-Liebling Ludovit Reis, der bislang in jedem Spiel in der Startelf stand und bei seinem Debüt im Pokal sofort traf, schlugen auch zwei weitere besondere Neuverpflichtungen sofort ein. Die Rückkehrer Eren Dinkci und Niclas Füllkrug wurden von den Bremer Fans mit offenen Armen in Empfang genommen. „Die beiden sind Werder emotional tief verbunden“, erklärte Fritz auch die Bedeutung der Transfers. Zusammen kommen die beiden Rückkehrer an den ersten drei Spieltagen der Saison bereits auf drei Torbeteiligungen.