HSV-Vorständin über Mario Vuskovic: „Ungemeine Resilienz“
Beim HSV ist der Tag der Tage. Mario Vuskovic kehr nach vierjähriger Sperre am Dienstagnachmittag (15 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) zurück ins Mannschaftstraining. Vom Verein erhielt der mittlerweile 24-jährige Kroate ausschließlich Zuspruch. Auch von Fanseite wurde er über die Jahre unterstützt und regelmäßig mit Sprechchören bejubelt. Eine, die das über lange Zeit nur von außen mitkriegen konnte, ist HSV-Vorständin Kathleen Krüger. Aber Mario Vuskovic scheint auch sie bereits nach kürzester Zeit beeindruckt zu haben. „Was ich mir immer wieder vor Augen geführt habe, ist die Leistung des Menschen Mario“, erzählte sie in einem „FAZ“-Interview.
„Der über einen solch langen Zeitraum seinen Traum nicht leben konnte und trotzdem nicht aufgegeben hat. Er hat eine ungemeine Resilienz aufgebaut in dieser Zeit, hat sich mit einem Privattrainer fit gehalten“, lobte sie. Sie habe „höchsten Respekt“ vor der physischen und mentalen Leistung von Vuskovic. „Das finde ich beeindruckend. Wir freuen uns auf ihn“, kündigte sie an. Das Warten hat dann am Dienstag um 15 Uhr ein Ende, wenn der verlorene Sohn wieder auf den Platz des Volksparkstadions treten wird.
