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Nach Derby-Pleite der HSV-Frauen: Polizei ermittelt gegen Fans

Beim Nordderby der Männer zwischen dem HSV und dem SV Werder Bremen ist das Abfackeln von Pyrotechnik quasi vorprogrammiert. Im Frauenfußball kommt es deutlich seltener vor, dass auf das illegale Abbrennen von Pyrotechnik zurückgegriffen wird, um neben dem Platz für zusätzlich hitzige Stimmung zu sorgen. Beim Nordderby am vergangenen Wochenende, in dem sich die HSV-Frauen knapp mit 0:1 geschlagen geben mussten, wurde von einigen Werder-Fans mehrfach Pyrotechnik in der Ostkurve abgebrannt. Im Spiel gegen HSV war das eine Premiere, denn zuvor wurde bei Spielen der Werder-Frauen noch nie mit Pyrotechnik gearbeitet. Beim Nordderby im Volksparkstadion im vergangenen Februar wurden jedoch im Werder-Gästeblock bereits pyrotechnische Gegenstände gezündet, wofür das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Werder Bremen daraufhin wegen „unsportlichen Verhaltens der Anhänger“ mit einer Geldstrafe von 3000 Euro bestraft hatte. 

Lotta Wrede vor Fans, die Pyrotechnik abfackeln
Beim Nordderby der HSV-Frauen gegen den SV Werder Bremen wurde Pyrotechnik gezündet. (Foto: WITTERS)

Wie „buten un binnen“ berichtet, werde wegen der jüngsten Vergehen mittlerweile gegen mehrere Beteiligte wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz (Abbrennen Pyro) und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz (Vermummung) ermittelt.