„Unruhig in Hamburg!“ Basler äußert sich zur HSV-Klatsche und Polzin
Mario Basler zeigte sich schon vor der Saison als Skeptiker des HSV und prognostizierte von Beginn an eine harte Spielzeit. Selbst nach den letzten Tagen der Transferperiode, die von der Allgemeinheit als sehr positiv wahrgenommen worden war, blieb Basler bei seiner Negativhaltung gegenüber dem Nordklub. Nach drei Spieltagen soll er mit seinen Einschätzungen zunächst Recht behalten haben. Es wäre durchaus zu erwarten gewesen, dass Basler entsprechend eine der Personen ist, die einen frühen Trainerwechsel in Betracht ziehen könnte. Doch Basler sieht das Problem nicht bei Merlin Polzin, den er im Podcast „Basler Ballert“, der vom Sportwettenanbieter Tipico veranstaltet wird, als „tollen Trainer“ bezeichnete. „Ich finde es immer gut, wenn man am Trainer festhält, wenn man auch ein Zeichen setzt. Man kann auch mit Polzin verlängern“, fuhr er fort.
Gute Aussichten hatte der Ex-Profi für den HSV dennoch nicht im Gepäck. „Ich bleibe dabei. Ich glaube, dass der HSV wirklich aufpassen muss, dass er nicht komplett unter die Räder kommt und in die zweite Liga zurückgeht“, schätzte Basler ein und prognostizierte erneut ein „ganz schweres Jahr“. Er hätte sich gewünscht, dass mehr Geld investiert worden wäre, um sich in der Liga zu stabilisieren. „Ich glaube, bis zum Schluss wird der HSV irgendwie da unten rumturnen. Und es wird unruhig in Hamburg“, warnte Basler, stellte jedoch klar: „Ich glaube, nicht um den Trainer. Ich glaube, es wird unruhig um die Mannschaft.“
