HSV ist „etwas Einmaliges“: Ex-Duo schwärmt vom Klub
Nicht alle Vereine der Bundesliga können von sich behaupten, tausende Fans für ein Training begeistern zu können. Zugegeben: Es war eine ganz besondere Einheit. Die Rückkehr von Mario Vuskovic beim HSV zog viele Blicke auf sich. Die vergangenen vier Jahre zeigten zudem den immensen Zusammenhalt unter den HSV-Profis, -Verantwortlichen und ‑Fans. „Ich kenne ehrlicherweise nicht viele Vereine, die in so einer Phase zu einem Spieler halten. Und das von Tag 1 an“, schwärmte Ex-Kapitän Sebastian Schonlau, der ebenfalls vor Ort war, im vereinsinternen Interview. „Wenn ich an Jonas Boldt und Tim Walter denke, wie sie das von Anfang an vorgelebt haben und es die handelnden Personen im Verein über Jahre durchgezogen haben, ist das wirklich etwas Einmaliges.“ Wie viele Fans zum Training kamen, „beschreibt den HSV ganz gut“, so der derzeitige Profi von Holstein Kiel.
In Kiel spielt Schonlau an der Seite von Jonas Meffert. Auch er war am Dienstag im Volksparkstadion dabei und äußerte sich zu der langen Leidenszeit: „Es hat den Verein einfach noch enger zusammengeschweißt und geprägt.“ Dennoch versuchte Meffert, das Positive aus der Situation zu erkennen. Beispielsweise die Chance, Marios Bruder Luka Vuskovic vom Verein überzeugen zu können, der maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt war. „HSV, Mario und die Familie Vuskovic – das passt einfach und aus dieser schlimmen und unfassbaren Situation wurde das Beste herausgeholt. Es freut mich, dass so viele Menschen noch Empathie haben, denn nicht nur der ganze Verein und diejenigen, die es mit dem HSV halten, haben zu ihm gehalten, sondern auch viele andere Menschen haben erkannt, dass er unfair behandelt wurde“, sagte Meffert.
