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Zu seinem Bruder: Lockt Hürzeler Mario Vuskovic nach England?

In der vergangenen Saison betonte Luka Vuskovic immer wieder, dass er in seiner Karriere gerne mit seinem Bruder Mario zusammen beim HSV auflaufen würde. Daraus wird wohl eher nichts. Schließlich scheint eine Rückkehr des 19-Jährigen in den Volkspark aufgrund seiner starken Leistungen auf der Insel eher unwahrscheinlich. Durchaus möglich jedoch, dass das Zusammenspiel der beiden Brüder bei einem anderen Klub zustande kommt – Lukas aktueller Klub Brighton & Hove Albion scheint die Situation um Mario nämlich genau zu beobachten, wie Trainer Fabian Hürzeler nun im Interview mit Sky verraten hat.

„Ich habe mich lange mit seiner Mutter unterhalten, als sie hier waren. Da hat man sofort gemerkt, wie sportbegeistert die Familie ist. Sie stehen total hinter beiden Söhnen. Wie Luka auch seinen Bruder supportet“, beschrieb der ehemalige St. Pauli-Trainer zunächst das Verhältnis der Familie Vuskovic, die aufgrund des Trainingsstarts von Mario in dieser Woche in den Fokus geraten ist. Knapp 7.000 HSV-Fans hatten den Kroaten am Dienstag im Volksparkstadion zurückempfangen.

Mario Vuskovic bei seiner Trainingsrückkehr für den HSV. (Bildquelle: WITTERS)
Mario Vuskovic bei seinem ersten HSV-Training seit seiner Sperre. (Bildquelle: WITTERS)

Diese beeindruckenden Bilder hat auch Hürzeler gesehen. „Natürlich bekommt man auch mit, wie diese Euphorie in Hamburg entsteht, beim ersten Training von Mario. Das ist etwas Besonderes und es zeigt auch, wie Fußball verbindet, wie Fußball es auch schafft, Emotionen hervorzurufen“, so der 33-Jährige, der zugibt, dass Mario Vuskovic bei entsprechender Leistung durchaus im Blickfeld des Premier-League-Klubs landen könnte. „Wenn die Zahlen gut sind, dann kann alles passieren. Wir haben ein sehr datenbasiertes Scouting. Das Wichtigste bei Mario ist natürlich, dass er erst mal gut reinkommt und wieder gut performt. Wir wünschen ihm einen Superstart nach einer langen Pause, die er machen musste“, erklärte er.

Vuskovic dürfte frühestens am 22. November beim Nordderby gegen Werder Bremen wieder für den HSV auf dem Platz stehen – vorausgesetzt, sein Fitnesslevel ist nach vier Jahren Pause auf dem nötigen Level. Das scheint für den Kroaten Stand jetzt jedoch kein Problem zu sein. „Ich habe gehört, dass er körperlich auf dem höchsten Niveau ist. Das spricht für ihn. Deshalb hoffe ich, dass er einen guten Start hat, und dann schauen wir mal“, erklärte Hürzeler mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.