Nach Hasswelle: HSV-Profi Torunarigha meldet sich auf Instagram zurück
Nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln hat sich die Gemütslage beim HSV wieder ein wenig beruhigt. Ein Großteil der Fans hatte ohnehin keine bösen Absichten und sprach ihrem Team trotz des verkorksten Saisonstarts ihren Zuspruch aus. Einige „Fans“ werden sich aber wohl immer unterjubeln, die den Sinn des Sports offensichtlich noch nicht ganz nachvollzogen haben. Besonders scheinen sie von den sozialen Medien angezogen zu werden. Dort häuften sich in den vergangenen Wochen unschöne Kommentare, die sich vermehrt gegen Jordan Torunarigha richteten. Auch privat scheint er Hass abbekommen zu haben. So teilte er beispielsweise nach dem Testspiel gegen den FC Everton, dessen sportliche Bedeutung sich in Grenzen hielt, rassistische Nachrichten, die er erhalten hatte.
Zwischenzeitlich hatte Torunarigha seinen Instagram-Account gänzlich deaktiviert. Ob hinter dieser Entscheidung die Hasswelle steckte, lässt sich nur mutmaßen, liegt aber durchaus nahe. Mittlerweile hat der HSV-Verteidiger seinen Account reaktiviert – und meldete sich nach dem Sieg gegen Köln, bei dem er eine beachtliche Leistung zeigte, mit einigen Spieltagsbildern zurück. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich der 29-Jährige in Zukunft nicht mehr dazu verleitet fühlen muss, sich aufgrund von Hass aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Das gilt unabhängig von der Leistung eines jeden Profis.
