Millionen-Abgang des HSV spielt bei neuem Klub aktuell gar nicht
Wenn so ein Spieler den HSV verlässt, ist es immer auch ein wenig schade. Denn der gebürtige Hamburger Fabio Baldé ist ein echtes Eigengewächs und kam in seiner Heimatstadt zu seinem Bundesliga-Debüt. Doch bei einer Ablösesumme von sieben Millionen Euro mussten die Verantwortlichen in Hamburg wohl nicht lange nachdenken und gaben das Offensiv-Talent an Racing Straßburg ab.
Für den 21-jährigen Baldé soll der Wechsel nach Frankreich der nächste Schritt auf der Karriereleiter sein. Doch es gibt ein Problem: Der Deutsch-Portugiese spielt aktuell gar nicht. Nach zwei Kurzeinsätzen über insgesamt zwölf Minuten zum Saisonstart stand der frühere HSV-Profi, der sich dann verletzte, zuletzt dreimal nicht im Straßburg-Kader. Aktuell ist er zurück im Team-Training und kämpft um den Anschluss.

Als Partnerverein des FC Chelsea verfügt Racing über enorme finanzielle Mittel und hat massiv eingekauft. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf im XXL-Kader von Trainer Hugo Oliveira. Straßburg hat zudem aus den ersten fünf Spielen nur sieben Punkte geholt und läuft als Achter der Ligue 1 den Ansprüchen hinterher. Entsprechend schwer dürfte es sein, für einen jungen Spieler wie Baldé, eine Chance zu erhalten. In der Länderspielpause kann sich der Ex-Hamburger, der den HSV noch immer genau verfolgt und korrekt auf 2:1 gegen Köln getippt hat, nun neu anbieten.
