„Das war lustig“: Co-Trainer verrät, wie er zum HSV kam
Merlin Polzin und sein Trainerteam können beruhigt in die dreiwöchige Länderspielpause gehen. Auf die viel diskutierte Vertragsverlängerung der HSV-Trainer folgte prompt der erste Sieg gegen den 1. FC Köln. An dem Erfolg war auch Richard Krohn maßgeblich beteiligt, der unter anderem für die Standards zuständig ist. 2023 kam der 31-Jährige von Teutonia Ottensen zum HSV und war zunächst Co-Trainer der zweiten Mannschaft unter Pit Reimers und Loic Favé, ehe es nach nur einem Jahr die Riesenbeförderung in die Profimannschaft gab. Im „Abendblatt“-Interview sprach Krohn darüber, wie er überhaupt zum HSV kam. „Es gab schon Kontakt zum HSV, als ich bei Victoria Berlin war (2021 bis 2022; d. Red.)“, so Krohn. Nach einem Spiel als Cheftrainer von Teutonia Ottensen gegen das Team von Reimers habe der HSV-Coach ihn intern empfohlen. „Und dann saß ich bei Horst Hrubesch im Büro. Das war lustig“, erzählte der Co-Trainer.
„Lustig“, weil Krohn im 3-5-2 spielen ließ, während Hrubesch Fan der 4-4-2-Formation ist. „Wir hatten dann direkt eine Taktikdiskussion und haben gemerkt, dass wir gar nicht so weit auseinander liegen mit den Systemen“, verriet Krohn. „Es hat ihm wohl ganz gut gefallen, weil er dann meinte, der Junge kann kommen. Und natürlich hat Horst auch ein paar Anekdoten erzählt.“
