Mainz-Profi erklärt HSV-Klatsche und macht Mut: „Spezielle Konstellation“
Nach dem Sieg des HSV gegen den 1. FC Köln machte sich bei den Hanseaten große Erleichterung breit. Die vorherigen Spiele kann man jedoch nicht mehr rückgängig machen. Darunter auch die herbe 0:5-Klatsche gegen Mainz im ersten Heimspiel der Saison. Einer, der auf der Gegenseite mittendrin war, ist Danny da Costa. Im Podcast „Copa TS“ sprach er über den Kantersieg seiner Mannschaft. „Da kam an dem Tag einfach vieles zusammen“, schätzte da Costa ein, der selbst erst in der 81. Minute eingewechselt worden war. „Zum Beispiel das 1:0 fällt nach einem individuellen Fehler.“ Das sei in der Situation des HSV mit vielen Neuzugängen und ohne eingespielte Routinen und Abläufe natürlich „nicht förderlich“ gewesen, so der Verteidiger.
Auf der Gegenseite sei Mainz „extrem effizient“ gewesen und habe es geschafft, den Gastgebern kaum Räume zu geben. „Und dann hat man sich da irgendwie so ein bisschen in einen Rausch geschossen“, sagte da Costa, der dem HSV gleichzeitig Mut machte. „Also ich würde das schon eher auf den einen Tag beschränken. Ich würde schon sagen, dass das eine spezielle Konstellation von beiden Seiten einfach war.“ Zwei Spieltage später kann man dem erfahrenen Bundesliga-Profi durchaus recht geben. Mit dem ersten Sieg bestätigten die Rothosen zumindest, dass sie mit ein wenig mehr Zeit schon deutliche Verbesserungen an den Tag bringen konnten. „Das ist so geil, dass die wieder da sind“, moderierte Podcast-Host Tommi Schmitt das HSV-Thema ab. Da Costa entgegnete mit einem anerkennenden: „Stimmt.“
