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„Hat mich infiziert“: Pollersbeck gibt Liebeserklärung an den HSV ab

Für 3,5 Millionen Euro hatte der HSV 2017 Julian Pollersbeck vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet. Der U21-Weltmeister gehörte damals zu den größten Torwarttalenten Deutschlands. Durchsetzen konnte er sich beim HSV letztlich jedoch nicht. Nach drei Jahren und 51 Profi-Einsätzen verließ er den Volkspark wieder. Es folgten Stationen in Lyon, bei Lorient (beides Frankreich), in Magdeburg und Regensburg. Zum Einsatz kam Pollersbeck dabei allerdings nur selten oder gar nicht.

Seit diesem Sommer ist er zurück im Volkspark. Als derzeit vereinsloser Spieler darf sich Pollersbeck bei der U21 der Hamburger fit halten. Der mittlerweile 32-Jährige weiß das sehr zu schätzen. Seine Verbundenheit zum HSV ist nach wie vor groß.

„Fans, Stadion, Stadt - dieser Verein ist einfach ansteckend. Der hat mich infiziert“, so Pollersbeck in der „Bild“. Eine Liebeserklärung an einen „besonderen Klub“, dem der Torhüter sehr dankbar dafür ist, dass er ihn wieder aufgenommen hat. Das soll allerdings nur für kurze Zeit so bleiben. Pollersbeck hat in seiner Karriere noch einiges vor. Er sagt: „Ich bin noch lange nicht am Ende. Ich weiß, was ich kann. Ich möchte noch acht bis zehn Jahre spielen. Torhüter zu sein, ist der geilste Job der Welt für mich.“