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„Zur Belustigung“: Ex-HSV-Profi spricht über fragwürdigen Trainerwechsel

Sieben Anläufe benötigte der HSV für den langersehnten Wiederaufstieg in die Bundesliga. Zuvor war man jedoch häufig ganz dicht dran. In der Saison 2020/21 war man beispielsweise an Spieltag 30 noch auf Kurs Relegation. Nach einem Unentschieden gegen Jahn Regensburg entschied man sich nach dem 31. Spieltag dann, sich von Cheftrainer Daniel Thioune zu trennen. Horst Hrubesch sollte es für die letzten drei Partien richten. „Bei der Trainerentlassung, da ist das Kind schon lange in den Brunnen gefallen“, erinnerte sich Ex-HSV-Profi Toni Leistner im Fußballtalk-Format „ERZÄHL MA“ an die Zeit. „Ich glaube, Horst Hrubesch war dann nur noch für die Stimmung da.“ Während der Corona-Zeit habe man die letzten beiden Spieltage im Teamhotel verbringen müssen.

Toni Leistner und Horst Hrubesch gehen eine Treppe runter.
Toni Leistner hat mit Horst Hrubesch viel zu lachen (Foto: IMAGO / Oliver Ruhnke).

„Ich glaube, ich habe noch nie so viele lustige Storys oder generell Storys gehört über den Fußball oder generell von ihm und allem drum und dran. Das war eher so Belustigung. Aber wie gesagt, da war das Thema schon lange gegessen.“ Leistner, der seine Karriere kürzlich beendet hat, empfand den Trainerwechsel kurz vor Saisonende aus sportlicher Sicht als fragwürdig. „Im Aufstiegskampf bin ich da auch immer so der Meinung, dass es nicht wirklich was bringt, weil du deine Abläufe hast, die dir auch viele Siege gebracht haben. Sonst wärst du ja nicht da oben auf Platz vier oder drei.“ Mit zwei Siegen und einer Niederlage blieb der HSV schlussendlich auf Rang vier. Um die Entscheidung zu verstehen, „musst du vielleicht mal Jonas Boldt (Ex-HSV-Vorstand; d. Red.) oder so fragen“, sagte Leistner, „aber ich glaube, der hat heute auch noch genug zu tun in Hannover.“