Fehlstart? HSV-Boss war nicht mehr „durchweg optimistisch“
Drei Niederlagen, zwölf Gegentore und kein einziger eigener Treffer: Der HSV hat seinen Saisonstart mächtig verpatzt. Auch Aufsichtsratschef Michael Papenfuß war nach den ersten drei Partien nicht mehr bedingungslos zuversichtlich: „Ich müsste lügen, wenn ich jetzt behauptete, dass mich die Resultate und die Spielweise kalt gelassen hätten und ich durchweg optimistisch in das Heimspiel gegen Köln gegangen wäre. Das ist eben auch Teil dieses wunderbaren Sports – das Auf und Ab der Gefühle“, sagte der 71-Jährige im Interview mit „hsv.de“. Gleichwohl habe man „ob der späten Kaderfinalisierung“ gewusst, „dass der Anfang holpriger werden könnte. Nun gilt es, den aus meiner Sicht verbesserten Gesamtkader zu entwickeln und dann natürlich auch weitere Positivergebnisse zu erzielen. Deshalb haben wir auch mit voller Überzeugung der Entscheidung der Operativen zugestimmt, die Verträge mit den Trainern zu verlängern.“ Der Ausgang der Partie gegen den Effzeh (2:1) sei dann zwar „toll“ gewesen, „aber auch das zählt mittlerweile nicht mehr als drei Punkte. Also heißt es: weitermachen, arbeiten“.
