Sein Vertrag läuft 2019 aus und laut Sportchef Jens Todt sind Fiete Arp und dessen Berater derzeit nicht interessiert, mit dem HSV über eine Verlängerung zu verhandeln. Kein Wunder, steht der 17-Jährige doch auf der Einkaufsliste mehrerer Topklubs. Laut „Daily Mail“ haben der FC Chelsea, der FC Arsenal und Tottenham Hotspur aus der Premier League sowie Juventus Turin aus der Serie A zuletzt Scouts geschickt, um Arp zu beobachten. 

Alles sieht danach aus, als könnte sich Kyriakos Papadopoulos im Sommer von der Saison mit dem HSV erholen. Im Playoff-Hinspiel verlor der Hamburger Verteidiger mit Griechenland in Kroatien mit 1:4 (1:3) und braucht im zweiten Duell am Sonntag ein kleines Fußball-Wunder, um das Ticket für die WM 2018 in Russland noch zu lösen. „Papa“ stand in der Startelf und spielte durch.

Innerhalb von nicht einmal drei Jahren hat der HSV die Möglichkeit des Verkaufs von Anteilen an seiner Fußball AG fast komplett ausgeschöpft. Seit Januar 2015 stiegen Klaus-Michael Kühne (20,57 Prozent), Helmut Bohnhorst (1,22 Prozent ), der im vergangenen Jahr verstorbene Alexander Margaritoff (0,67 Prozent) sowie die Familie Burmeister (1,35 Prozent) als Investoren ein, wie „Bild“ berichtet. Es sind mittlerweile also 23,81 Prozent veräußert worden, etwa 70 Millionen Euro sammelte der Klub ein. Im Umkehrschluss heißt das: Satzungsgemäß sind nur noch 1,09 Prozent im Wert von rund drei Millionen Euro stehen zum Verkauf.

Der ehemalige HSV-Vorsitzende Carl-Edgar Jarchow sieht in den Rückzugs-Drohungen von Investor Klaus-Michael Kühne keine unmittelbare Gefahr für den HSV. „Herr Kühne kann nicht einfach von heute auf morgen sagen: Ich bin raus. Für seine 20 Prozent Aktienanteile muss er erst mal einen Käufer finden. Und die Darlehensverträge können auch nicht einfach gekündigt werden“, sagte Jarchow „Sport1“. Außerdem glaubt der 62-jährige FDP-Politiker: „Der HSV ist bei der Lizenzvergabe nicht zwingend auf das Geld von Herrn Kühne angewiesen.“

„Ich bin zufrieden, dass sich keiner verletzt hat und dass wir die Länderspielpause für so ein Spiel nutzen konnten“, erklärte HSV-Coach Markus Gisdol nach dem 6:0-Testpielsieg gegen Curslack-Neuengamme. Besonders im Fokus standen für ihn die jungen Spieler. Der Trainer: „Die will man vor allem in solchen Spielen sehen. Da sind schon interessante Spieler dabei. Besonders spannend fand ich Vagnoman. Für sein Alter ist er körperlich schon weit.“ 

Josha Vagnoman beim Test gegen Curslack (Foto: Witters)