Von 2007 bis 2012 stand Romeo Castelen beim HSV unter Vertrag, kam aufgrund zahlreicher Verletzungen in der Bundesliga aber nur auf 17 Einsätze. Es folgten Stationen in Russland (Volga NN), Australien (Western Sydney Wanderers), Südkorea (Sowon Bluewings) und China (Zhejiang Yiteng, 2. Liga), nun ist der 34-Jährige in seine niederländische Heimat zurückgekehrt. Castelen unterschrieb bis Saisonende bei VVV-Venlo.

Ein HSV-Talent versucht sich aktuell in Österreich durchzusetzen. Mats Köhlert absolviert bis Freitag  ein Probetraining bei FC Admira Wacker Mödling. Der 19-Jährige hat beim HSV einen bis Sommer 2019 laufenden Vertrag, kam im Herbst aber nur bei den Amateuren in der Regionalliga zum Einsatz.  „Ein technisch guter, schneller Spieler. Wir schauen ihn uns mal an“, sagt Coach Ernst Baumeister über den Offensiv-Allrounder.

Am Wochenende kommt es für Gojko Kacar zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Der Serbe verbindet allerdings nicht viele positive Dinge mit dem HSV. „Für Spieler ist es in Augsburg angenehmer, der Verein ist familiär, alle halten zusammen. Beim HSV gibt es viele Wechsel, nicht nur in der Mannschaft, sondern im gesamten Verein. In Hamburg steht man sehr schnell stark in der Kritik. Auf der anderen Seite fiebert die ganze Stadt mit, wenn du Erfolg hast“, sagte Kacar dem „kicker“. Kontakt pflegt der 30-Jährige weiterhin zu einigen Betreuern und Ex-Spielern wie Jaroslav Drobny und Emir Spahic. Kacar: „Der HSV war sechs Jahre lang ein Kapitel meines Lebens. Ich habe dort Höhen und Tiefen erlebt, denke aber nur an die schönen Sachen zurück. Ich freue mich, am Samstag ein paar alte Gesichter wiederzusehen.“

Wechselt Dominik Kaiser von RB Leipzig zum HSV? Die MOPO fragte bei Sportchef Jens Todt nach, der das Interesse am 29 Jahre alten Mittelfeldmann bestätigte. Todt: „Er ist ein interessanter Spieler, mit dem wir uns beschäftigen.“ Aber der Sportchef grenzte auch ein, dass Kaiser „einer von vielen Spielern sei, die der HSV auf der Liste hat“.

 

 

Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, zählt der HSV neben dem 1. FC Köln und US-Klub New York Red Bulls zu den Interessenten auf eine Verpflichtung von Dominik Kaiser. Der 29-jährige Mittelfeld-Mann kam in der Hinrunde in acht Pflichtspielen nur auf 192 Minuten Einsatzzeit und dürfte RB Leipzig trotz Vertrags bis Saisonende ablösefrei verlassen. Der langjährige Kapitän war für den Vizemeister in 163 Partien an 69 Toren (34 Treffer, 35 Vorlagen) direkt beteiligt. Kaiser brennt auf eine neue Herausforderung, betonte kürzlich: „Ich bin für alles offen.“

Seit 2012 pielt Dominik Kaiser für RB Leipzig, stieg von der Regional- in die Bundesliga auf. Führt sein Weg jetzt nach Hamburg? (Foto: Imago)

Der frühere HSV-Profi Jonathan Pitroipa hat einen neuen Verein gefunden. In der Rückrunde kickt der 31-jährige für den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen, derzeit Tabellenvierter und damit aussichtsreich im Rennen um die Europapokal-Plätze. Der Angreifer aus Burkina Faso stand von 2011 bis 2014 in Hamburg unter Vertrag, war im Sommer 2017 aber bei Wüstenklub Al-Nasr Dubai aussortiert worden und seither arbeitslos.

Von 2011 bis 2014 spielte Jonathan Pitroipa für den HSV. Jetzt kickt er in Belgien. (Foto: Imago)

Mit Albin Ekdal und Gideon Jung wackeln die beiden etatmäßigen „Sechser“ des HSV für den Rückrunden-Start am Sonnabend in Augsburg. An dieser Stelle bat die MOPO gestern zur Online-Umfrage: Welches Mittelfeld-Duo sollte Markus Gisdol im Notfall aufstellen? 55 Prozent der mehr als 4600 Teilnehmer entschieden sich für Vasilije Janjicic und Sejad Salihovic, 26 Prozent für Walace und Salihovic sowie 19 Prozent für Janjicic und Walace.

Die Fronten zwischen dem HSV und Streik-Profi Walace sind weiter verhärtet. Nachdem der Brasilianer mit drei Tagen Verspätung den Dienst im spanischen Jerez de la Frontera angetreten hatte, strich Coach Markus Gisdol ihn für die Testspiele gegen Malaga (2:1) und Freiburg (1:1) aus dem Kader (alle gesunden Profis waren dabei). Morgen soll der 22-Jährige zwar mit dem Team auf dem Platz stehen, doch Walace hofft weiter auf einen Winter-Transfer. Berater Rogerio Braun, der schon im Trainingslager an seiner Seite war, ist nach Hamburg gereist, um Sportchef Jens Todt in weiteren Gesprächen von einer Trennung zu überzeugen. Todt betonte zuletzt immer wieder: „Im Fußball ist wenig komplett auszuschließen. Aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir Walace abgeben.“ Einige brasilianische Klubs haben Interesse an einem Leihgeschäft.