Fall Hollerbach: Würzburg akzeptiert HSV-Angebot

Der Zoff zwischen Würzburg und dem HSV um Trainer Bernd Hollerbach hat ein Ende gefunden. Die Kickers haben mitgeteilt: „Der FC Würzburger Kickers hat am Mittag dem HSV offiziell mitgeteilt, dass man das bestehende Arbeitsverhältnis mit Bernd Hollerbach im Zuge des seit vergangenen Freitag vorliegenden ,Entschädigungsangebots‘ des HSV annehmen wird und damit die formale Voraussetzung für dessen Cheftrainer-Engagement freimacht.“ Dabei habe man den Verantwortlichen des HSV aber noch einmal mitgeteilt, dass man über die Versäumnisse eines korrekten Vorgehens, einer zeitnahen klaren Vereinbarung und über die mit dem Angebot selbst zum Ausdruck gebrachte geringe Wertschätzung absolut kein Verständnis habe. „Objektiv muss man leider festhalten, dass der Umfang des Angebots dem Wert und den Qualitäten von Bernd sowie der Wichtigkeit seiner Verpflichtung in der aktuellen HSV-Situation nicht annähernd gerecht wird. Wir nehmen es aber einzig und allein aufgrund der Freundschaft zu Bernd an. Wir werden das Geld vom HSV nicht behalten. Stattdessen suchen wir uns karitative Organisationen und werden es an bedürftige Kinder und Jugendliche spenden – hälftig an soziale Einrichtungen bei uns in der Region, hälftig an soziale Einrichtungen im Stadtteil St. Pauli“, sagte der FWK-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.