Hoffmann klärt auf: Die Wahrheit über den HSV und Kühne

Sportlich wurden Fakten geschaffen, der HSV ist abgestiegen und zweitklassig. Doch was bedeutet dies für die Zusammenarbeit mit Klaus-Michael Kühne? Aufsichtsrats-Boss Bernd Hoffmann sorgte für Aufklärung „Er bleibt auf jeden Fall im Boot. Das heißt nicht, dass es Vereinbarungen gibt, die irgendwelche zusätzlichen Gelder für den HSV ergeben. Das müssen wir an dieser Stelle mal aus dem Kopf kriegen. Ein Kernproblem des HSV in den letzten Jahren war ja, dass wir immer bis zum 28. Januar oder 28. August, am Ende einer Transferperiode, überlegt haben, ob nicht möglicherweise man doch noch mal nach Zürich fahren könnte, um Herrn Kühne Geld aus dem Kreuz zu leiern, um die sportlichen Fehlentscheidungen der abgelaufenen Saison ein bisschen zu korrigieren. Und das darf nicht sein, da müssen wir es selbstbestimmt und mit eigener Kreativität schaffen, dass wir an diese Art der Zusammenarbeit – nämlich Bittstellerei – nicht wieder hinkommen“, sagte Hoffmann bei Sky. Weiter betonte er: „Herr Kühne ist mit mehr als 20 Prozent Gesellschafter der HSV AG, also ein ganz wichtiger Partner des HSV. Und zwar nicht nur deswegen, weil er juristisch Anteilseigner ist, sondern weil er den HSV auch mit unglaublich viel Herzblut, Engagement und in der Vergangenheit mit einer Menge Geld unterstützt hat. Herrn Kühne kann man die Verwendung dieses Geldes nicht vorwerfen. Es gibt keinen einzigen Vertrag, der jetzt dem HSV auf die Füße fällt wirtschaftlich, der die Unterschrift von Herrn Kühne trägt. Das sind immer Verantwortliche des HSV gewesen. Wenn er sich dann darüber aufregt, dass mehr als 100 Millionen Euro mittlerweile dazu geführt haben, dass A das Geld weg ist und B der HSV abgestiegen ist, dann kann ich ihm das nicht vorwerfen. Ich bin sehr froh, dass wir ihn – und so würde ich das nennen – bei uns mit ihm Team haben und ich werde den Teufel tun und mich gegen Herrn Kühne aussprechen. Ich bin froh, dass wir ihn an der Seite haben und ich hoffe, dass das auch noch jahrelang so bleibt.“