Gestern bat die MOPO an dieser Stelle zur Online-Umfrage: Wer sollte zum Rückrunden-Auftakt im HSV-Tor stehen. Mehr als 3600 Anhänger beteiligten sich und sorgten für ein klares Votum. 92 Prozent wollen den Wechsel in der Kiste und sprachen sich für Julian Pollersbeck aus. Nur acht Prozent hätten gern weiter Christian Mathenia als Nummer eins. Die Entscheidung will Trainer Markus Gisdol erst Ende der Woche aus dem Bauch heraus entscheiden.

Das Torwart-Duell ist weiter offen, vor dem Abflug nach Hamburg mochte sich Trainer Markus Gisdol weder auf Christian Mathenia noch auf Julian Pollersbeck als Torwart für den Rückrunden-Start in Augsburg am Sonnabend festlegen. „Heute ist es schwer, darauf eine Antwort zu geben. Es wird auf eine Entscheidung am Ende der Woche hinauslaufen“, sagte der HSV-Coach.

Das sah schon ziemlich nach Startelf aus, was Markus Gisdol gegen Freiburg (1:1) zeigte. Dennis Diekmeier, Mergim Mavraj, Kyriakos Papadopolous und Douglas Santos bilden wohl auch zum Rückrunden-Start in Augsburg die Abwehrkette, im Mittelfeld dürfte Albin Ekdal gesetzt sein, um den Platz an seiner Seite kämpfen Gideon Jung, Sejad Salihovic und Vasilije Janjicic. In der Offensive kämpfen mit André Hahn, Filip Kostic, Aaron Hunt, Fiete Arp und Bobby Wood fünf Kandidaten um vier Plätze. Aber wer steht im Tor? Julian Pollersbeck zeigte eine gute Leistung, er könnte Christian Mathenia ablösen. Sportchef Jens Todt: „Beide Torhüter haben sich während der Woche gut präsentiert. Es ist sicher eine schwere Entscheidung, die Trainer Markus Gisdol treffen muss.“

Vor dem Auftakt der kurzen Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte hatte Trainer Markus Gisdol auch die Besetzung des Torwartpostens neu ausgeschrieben. Sowohl der bisherige Stammkeeper Christian Mathenia als auch Ersatzmann Julian Pollersbeck sollten in den Tests in Spanien ihre Bewerbungschance erhalten. Mathenia stand gegen den FC Malaga (2:1) in der Startelf, heute (17 Uhr) gegen den SC Freiburg soll Pollersbeck auflaufen – doch er zog sich gestern eine Leistenverletzung zu und droht auszufallen. Damit wäre das Duell zugunsten Mathenias entschieden.

Nachdem Christian Mathenia beim 2:1 gegen Malaga 90 Minuten im Tor gestanden hat, soll morgen beim Test gegen Freiburg (17 Uhr) Julian Pollersbeck seine Chance im Keeper-Kampf erhalten. Doch seit dem heutigen Vormittagstraining wackelt der Einsatz des U21-Europameisters wegen Leistenproblemen. Sollte er nicht spielen können, dürfte Mathenia in der Bundesliga die Nummer eins des HSV bleiben.

Foto: Witters

Es ist „nur“ ein Testspiel, für den HSV aber von großem Wert, denn die Partie heute (17.30 Uhr) gegen den spanischen Liga-Vorletzten FC Malaga ist eine von zweien im Rahmen der Vorbereitung auf den Rückrunden-Start beim FC Augsburg. Trainer Markus Gisdol setzt dabei auf folgende Startelf: Mathenia – Diekmeier, Papadopoulos, van Drongelen, Douglas Santos – Janjicic, Salihovic – Hahn, Waldschmidt, Kostic – Wood

Der Kampf um den Platz in der Kiste ist so heiß wie nie seit der Sommer-Vorbereitung auf die Saison. Es sei „völlig offen“, wer zum Rückrunden-Auftakt beim FC Augsburg in der Startelf stehe, sagte Trainer Markus Gisdol über die Situation im HSV-Tor. Heute steigt Teil eins des Torwart-Duells und es wird mit Spannung erwartet, ob Stammkeeper Christian Mathenia oder Herausforderer Julian Pollersbeck heute gegen den spanischen Tabellenvorletzten FC Malaga den Vorzug erhält. Fakt ist: Wer nachher auf der Bank sitzt, erhält seine Chance im zweiten Härtetest gegen Freiburg.