Das war ein ziemlich unglaublicher Sonnabend für Marcus Berg. Der Ex-HSV-Angreifer, mittlerweile für Wüsten-Klub Al-Ain tätig, traf beim 8:0 der Schweden gegen Luxemburg gleich vier Mal. Damit katapultierte sich der 31-Jährige in den Bereich der Top-Torjäger des Kontinents. Mit nun acht Toren in acht Quali-Spielen belegt Berg den vierten Platz der europäischen WM-Qualifikations-Torschützenliste. Vor ihm liegen lediglich Cristiano Ronaldo (Portugal) und Robert Lewandowski (Polen/jeweils 15 Tore) sowie der Belgier Romelu Lukaku (zehn).

Den Rückweg vom Trainingsplatz gestern nutzte „HSV TV“ für eine schnelle Frage-Antwort-Runde mit Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier. Dabei verriet er unter anderem, dass Fußball für ihn „der geilste Beruf“ sei und er sich für Cristiano Ronaldo entscheiden würde, wenn er jeden Spieler der Welt zum HSV holen könnte. Markus Gisdol sei ein „super Trainer“ und ein Wunder wäre, „wenn wir Deutscher Meister werden“.

Ex-HSV-Kapitän Rafael van der Vaart (34, FC Midtjylland) hat seinen ehemaligen Teamkollegen bei Real Madrid, Cristiano Ronaldo (32), gegenüber „Ziggo Sports“ als „Phänomen“ bezeichnet. Rafa: „Als ich mit ihm trainiert habe, war ich von seiner Athletik beeindruckt.“ Der Holländer meint jedoch auch: „Allerdings würde ich sagen, dass ich eine bessere Technik habe. Viele Leute denken, ich wäre bescheuert, wenn ich das sage, aber es ist so.“ Ronaldo und van der Vaart spielten in der Saison 2009/10 gemeinsam bei Real.

Foto: Witters

Auch in der Primera Division läuft es nicht rund für Alen Halilovic. Die HSV-Leihgabe musste mit UD Las Palmas vier Niederlagen in Serie hinnehmen, nachdem er zweimal in der Startelf stand, kam er zuletzt wieder nur als Joker zum Einsatz. Trotz der Durststrecke freut sich der 20-jährige Kroate auf die nächste Aufgabe – morgen (21.30 Uhr) bei Spitzenreiter Real Madrid mit Cristiano Ronaldo, Toni Kroos und Co.

Endlich ist der Transferpoker um Kerem Demirbay beendet. Im Interview mit seinem neuen Arbeitgeber Hoffenheim spricht der 23-Jährige über die Beweggründe seines Wechsel, einem Stammplatz in der Bundesliga:  „Ich habe Respekt vor dem Sprung in die Bundesliga, aber keine Angst. Ich will unbedingt Bundesliga spielen und denke, dass ich auf der guten vergangenen Saison aufbauen kann.“

Zuletzt war der Deutsch-Türke an Zweitligist Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Für die kommenden Wochen hat er sich bereits einiges vorgenommen: „Ich will in der Vorbereitung gesund sein, mich beweisen, gut spielen und zeigen, dass ich der Mannschaft helfen kann.Am liebsten so wie Cristiano Ronaldo, den findet Demirbay „sehr sympathisch. Dass er anders ist, als er oft dargestellt und wahrgenommen wird, hat das EM-Finale ja gerade erst gezeigt“.

Rafael van der Vaart überrascht mit seiner Denkweise über Portugals Superstar Cristiano Ronaldo. „Ich glaube nicht, dass ich mit ihm enger befreundet sein könnte. Cristiano ist als Person ziemlich langweilig“, sagte der ehemalige HSV-Profi in einem Interview des Fernsehsenders NOS. Der Niederländer lobte aber die Einstellung seines ehemaligen Mannschaftskollegen von Real Madrid. Ronaldo sei ein „großartiger Profi“, sagte er. „Er ist immer der Erste, der auf den Trainingsplatz kommt, und der Letzte, der ihn wieder verlässt.“

 

CR7? Uninteressant! Ab jetzt gibt’s CR3. So nennt sich HSV-Verteidiger Cléber Reis ab jetzt selbst. Es steht für seine Initialien und die Rückennummer 3. Dieses Foto postete der Brasilianer auf seiner Facebook-Seite: