Sturm-Alarm bei HSV-Rivale: Werder will „möglichst bald“ zulegen
Die Transferaktivitäten beim HSV-Rivalen Werder Bremen sind noch nicht abgeschlossen. Vor allem im Sturm sehen die SVW-Bosse Nachholbedarf. Bei den beiden Testspiel-Niederlagen gegen die TSG Hoffenheim über jeweils 90 Minuten (0:3/0:1) erzielte Werder am Freitag kein eigenes Tor, zudem kam der eigentlich auf dem offensiven Flügel beheimatete Justin Njinmah im Sturmzentrum zum Einsatz. „Da war die Hoffnung, dass er immer wieder in die Schnittstelle laufen kann, dass wir über Kontersituationen noch was lösen können, wo er dann Vorteile hat“, sagte Werder-Coach Horst Steffen nach den Partien über die Gedankenspiele mit Njinmah – und ergänzte: „Wer weiß, vielleicht wird das irgendwann auch mal eine Idee für die Meisterschaft.“ Tatsächlich wünscht sich Steffen aber noch externe Verstärkung für den Angriff, der momentan personell unterbesetzt zu sein scheint. „Ich habe ja schon immer gesagt: Gestern wäre mir am liebsten, aber das hat nicht funktioniert“, erklärte der Coach. „Insofern hoffe ich, dass es möglichst bald eben auch etwas zu berichten ist.“ Ein Kandidat bleibt Rückrunden-Leihgabe Andrés Silva von RB Leipzig.
