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Neuer Werder-Trainer hadert mit Torflaute beim HSV-Rivalen

Werder Bremens Trainer Horst Steffen hofft vor der ersten Runde des DFB-Pokals auf ein Ende der Torflaute. „Sie können sich sicher sein, dass ich, als derjenige, der gerne offensiv Fußball spielen lässt, nicht glücklich damit bin, dass wir so wenige Tore in der Vorbereitung geschossen habe“", sagte der Coach des HSV-Erzrivalen vor der Partie bei Zweitligist und Pokal-Angstgegner Arminia Bielefeld am Freitag (20.45 Uhr/ZDF und Sky). In der sportlich schwachen Vorbereitung haben die Bremer nach den schmerzhaften Offensiv-Abgängen von Oliver Burke (Union Berlin) und dem langjährigen Leistungsträger Marvin Ducksch (Birmingham City) gegen namhafte Gegner wie Liga-Konkurrent TSG Hoffenheim und den italienischen Klub Udinese Calcio nur einen Treffer erzielt und in den beiden Doppel-Tests vier Niederlagen kassiert.

„Ich bin weiter zuversichtlich, dass die Jungs, die da sind, Tore machen werden“, sagte Steffen vor seinem ersten Pflichtspiel als Werder-Trainer dennoch. Der vor dieser Saison eingestellte Coach des Fußball-Bundesligisten und Nachfolger von Ole Werner untermauerte: „Dass wir einen weiteren Spieler, der Tore macht, gerne begrüßen, das ist auch klar.“ Es gebe allerdings keine Garantie für Tore bei einem Neuzugang. Er sei zuversichtlich, dass auf dem Transfermarkt „noch etwas passieren könnte“. Zwei Transfers planen die Hanseaten mindestens noch laut Steffen.