„War eine Herausforderung“: Røssing-Lelesiit spricht über seine Anfangszeit beim HSV
Der HSV nahm viel Geld in die Hand, um Alexander Røssing-Lelesiit aus seiner norwegischen Heimat loszueisen. Geschätzte 2,8 Millionen Euro überwiesen die Hamburger an den Lillestrøm SK. Am Samstag soll der 18-Jährige im DFB-Pokal gegen Pirmasens (ab 13 Uhr im MOPO-Liveticker) den verletzten Jean-Luc Dompé ersetzen. Nach mehreren Monaten der Eingewöhnung könnte ihm nun der Durchbruch beim HSV gelingen. „Natürlich war es anfangs eine Herausforderung in ein Land zu ziehen, in dem man weder die Sprache spricht noch jemanden kennt“, erklärt Rössing-Lelesiit gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“. „Es fühlte sich wie ein kompletter Neuanfang an, doch mit der Zeit habe ich Freundschaften geschlossen und begonnen, die Sprache zu verstehen.“
Hilfe bekommt er unter anderem von seinen Mannschaftskameraden. „Meine Kollegen unterstützen mich bei meinen Social-Media-Aktivitäten, damit ich möglichst keine Fehler mache“, sagt der Flügelflitzer. Und auch aus der Heimat bekommt Røssing-Lelesiit immer wieder Zuspruch. „Meine Mutter schickt mir regelmäßig Nachrichten und fragt, ob es mir gut geht. Ansonsten achte ich selbst darauf, genug Schlaf zu bekommen und mich ausgewogen zu ernähren.“
