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HSV-Kandidat Vuskovic beim Premier-League-Start auf der Bank

Die Sätze, die Stefan Kuntz vor dem DFB-Pokal-Spiel in Pirmasens (2:1 n.V.) sagte, aprachen nicht gerade für einen bevorstehenden HSV-Transfer von Luka Vuskovic. Und dieser Eindruck hat sich im Laufe des Samstagnachmittags verfestigt: Beim Premier-League-Auftaktspiel von Tottenham Hotspur gegen den FC Burnley stand der kroatische Innenverteidiger im Aufgebot. Und auch wenn Luka, der jüngere Bruder von HSV-Liebling Mario Vuskovic, beim 3:0-Heimsieg der „Spurs“ nicht eingewechselt wurde, zeigte sein Kaderplatz doch, dass es mit einem möglichen Deal noch dauern wird. Tottenham will den 18-jährigen Kroaten zwar verleihen, hat sich bis zuletzt aber noch nicht auf einen temporären neuen Klub für sein Talent festgelegt. Und so scheint sich der HSV, der bisher vergeblich auf ein Signal aus Nord-London wartete, langsam, aber sicher umzuorientieren – obwohl Vuskovic für mehr Spielzeit gerne nach Hamburg wechseln würde. Am 1. Spieltag in England schmorte er nun 90 Minuten auf der Bank.