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Arp offen über Bayern-Jahre: „Das Schlimmste, was es gibt“

Fans wie Verantwortliche möchten ihre vielversprechendsten Eigengewächse möglichst lange im eigenen Verein sehen. Das war auch vor rund sieben Jahren beim HSV und Fiete Arp so, lange war die Hoffnung des Anhangs groß, das Sturm-Juwel im Volkspark halten zu können. Diesen Plan hatte ursprünglich auch Arp selbst: „Meine erste Intention war nicht, wegzugehen“, stellte der Stürmer gegenüber dem „kicker“ rückblickend klar, die zweite ebenso wenig. Am Ende kam es trotzdem zum Verkauf, was vor allem an zwei Gründen lag: Der Verein brauchte Geld – und Arp, so seine zunehmende Überzeugung, für seine Entwicklung ein weniger chaotisches Umfeld als das beim HSV damals vorherrschende.

In München konnte sich der heute 25-Jährige allerdings nicht ansatzweise durchsetzen, nur ein Profi-Einsatz stand am Ende auf der Habenseite. Entsprechend schaut Arp mit gemischten Gefühlen auf seine Zeit an der Säbener Straße: „Ich habe sehr viel Positives mitgenommen, aber natürlich ist es für einen Sportler das Schlimmste, was es gibt, zwei Jahre da zu sein und überhaupt keinen Auftrag in der ersten Mannschaft zu haben.“