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„Nichts ist geschenkt“: So sieht HSV-Profi Remberg seine Chancen im Konkurrenzkampf

Auf seiner Position hatte sich am Deadline-Day noch was getan. Jetzt ist der Konkurrenzkampf im Mittelfeld noch härter. Mit Neuzugang Albert Sambi Lokonga, Nicolas Capaldo und Jonas Meffert, hat Nicolai Remberg auf der zentralen Mittelfeld-Position ordentlich Konkurrenz. Für ihn, wie er gegenüber der „Bild“ erklärt, kein Problem. „Du wirst als Spieler und Sportler nur besser, wenn du starke Kollegen hast, die dich fordern und pushen. Du musst performen, am Limit sein, sonst wartet der Nächste. Man bekommt nichts geschenkt“, beschreibt er die Situation im HSV-Mittelfeld. Sollte der häufig von Verletzungen geplagte Sambi Lokonga in dieser Saison fit bleiben, könnte dem Kiel-Neuzugang die Bank drohen. „Auf jeder Position herrscht bei uns Konkurrenzkampf. Wenn einer ausfällt, kann dieser Spieler gut ersetzt werden“, so Remberg. An den ersten beiden Spieltagen hatte der 25-Jährige noch jeweils von Anfang bis Ende auf dem Platz gestanden. Das könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Trotzdem seien die letzten Verstärkungen aber wichtig gewesen. Denn jetzt sei der HSV, „von der individuellen Qualität, gut aufgestellt“. Ob das für das Spiel am Samstag gegen den FC Bayern (18:30, Liveticker auf mopo.de) reicht? Nicht sicher. „Es ist nicht so, dass sie unbesiegbar sind, aber wir werden dort einen absoluten Sahnetag benötigen“, schätzt er die Hoffnungen auf einen Sieg realistisch ein.