„Muss endlich abliefern“: HSV-Profi Pherai mit harten Worten an sich selbst
Es ist momentan keine einfache Zeit für HSV-Profi Immanuel Pherai. In der Saisonvorbereitung hatte ihn eine weitere Verletzung zurückgeworfen. In den letzten Wochen reichte es dann trotz überwundener Verletzung nicht mal für den Kader. Um die Spielpraxis zu bekommen, die er so dringend braucht, lief der Nationalspieler Surinames am gestrigen Mittwoch sogar für die U21 auf. Ein HSV-Abschied stand für ihn trotzdem nie im Raum. „Ich habe meinem Berater gesagt, dass es mir egal ist, ob es Angebote für mich gibt. Wieso soll ich wechseln?“, erklärte er gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“. Für ihn stand aber relativ früh fest: „Mein Job beim HSV ist noch nicht erledigt“. In seinem Denken wurde er dann vom HSV auch noch bestärkt. „Mir wurde in den Gesprächen klar, dass der HSV mit mir plant. Ansonsten wäre ich nicht gefragt worden, ob ich bleiben könne“, stellte Pherai klar. „Ich habe gesagt, dass ich nicht direkt nach dem Aufstieg wieder gehen, sondern mit dem HSV in der Bundesliga spielen will.“ Auch von der viel umjubelten Konkurrenz, die am Deadline-Day in Person von Fabio Vieira, zum Kader dazu gestoßen ist, will sich der 24-Jährige nicht beeindrucken lassen. „Ich habe mitbekommen, dass mein Name in der Öffentlichkeit fast gar nicht gefallen ist. Das ist mir aber egal. Wichtig ist, was intern gesagt wird“, verriet er. „Mir wurde sowohl von den Verantwortlichen als auch in der Kabine ein gutes Gefühl gegeben.“ Nun sei es an ihm, sich zu zeigen und für Spielzeit zu bewerben. „Ich muss jetzt endlich abliefern. Ich will dem HSV helfen“, zeigte er sich selbstkritisch. In den kommenden Wochen wird der Nationalspieler sich seinen Kader-Platz wieder erkämpfen müssen.
