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Bayerns Kompany über seine HSV-Zeit: „Da war ich sauer und wollte weg“

Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den HSV am Samstag (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany zu seiner Zeit in Hamburg: „Sie war sportlich nicht so einfach, persönlich war es auch nicht einfach, aber auch schön. Meine Mutter ist in dieser Zeit gestorben, meine Schwester hatte Krebs. Aber ich habe viele Freunde gefunden, der Verein war immer für mich da. Die Verbindung ist immer da. Jetzt ist mein Fokus aber Bayern München.“

Beim bislang letzten Punktgewinn des HSV in München 2008 (2:2) war Kompany dabei – saß allerdings die ersten 52 Minuten nur auf der Bank. Seine Worte aus heutiger Sicht zu diesem Tag: „Ich erinnere mich noch an das Spiel, ich habe mich danach entschieden, dass ich weg will. Damals haben sie mich von den Olympischen Spielen zurückgeholt und ich saß auf der Bank. Da war ich sauer. Das war für mich aus Prinzip unakzeptabel. Nach diesem Spiel habe ich mich entschieden, dass ich etwas anderes machen möchte. Alles andere beim HSV war sehr toll, ich habe super Erinnerungen an die Zeit. Mein Vater wollte mich damals noch überzeugen zu bleiben. Ich wollte aber weg, habe keine schlechte Entscheidung getroffen mit Manchester City.“