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Deshalb hat HSV-Gegner Heidenheim keinen Scienza-Ersatz

Lange stand ein Heidenheim-Abgang von Leo Scienza im Raum – selbst der HSV soll während des Transfersommers Interesse an dem Offensivspieler gezeigt haben. Doch der tatsächliche Wechsel kam schließlich zu einem Zeitpunkt, an dem Trainer Frank Schmidt fast nicht mehr damit gerechnet hatte. Am Deadline Day verließ der 26-Jährige den Bundesligisten und unterschrieb beim FC Southampton. „Ich kann nur so viel dazu sagen, als dass er mir eine gute Woche davor noch gesagt hat, wie schön und wie toll hier alles ist“, bemerkte Schmidt auf einer späteren Pressekonferenz. „Dann sieht man halt, wie es sich entwickeln kann auf dem Transfermarkt.“ Einen Ersatz verpflichtete Heidenheim allerdings nicht, da sich der Coach nicht sicher war, ob es dem Team wirklich helfen würde. „Wenn wir in dieser Saison mit unserem Verein, mit unserer Mannschaft eine Chance haben wollen, die Klasse zu halten, dann nur, wenn wir als Mannschaft, als Verein enger zusammenrücken. Sodass wir unsere DNA wieder vollumfänglich auf den Platz bekommen“, erklärte er. Ein spontaner Neuzugang hätte da ein zu großes finanzielles Risiko dargestellt.