„Gehört sich nicht“: Ex-HSV-Trainer wettert gegen Balljungen
Nach dem Auswärtsspiel in Dresden hatte Christian Titz gleich mehrfachen Grund zur Aufregung: Seine Mannschaft gab eine frühe Führung aus der Hand, schaffte es trotz langer Überzahl nicht, den Sieg mit nach Hannover zu nehmen, und verpasste damit die Tabellenführung. Doch das war nicht alles. Der ehemalige HSV-Trainer klagte über das Verhalten der Balljungen. „Wenn wir die Bälle von draußen reinholen müssen, dann hat es was mit Anstand und Respekt zu tun, dass wir Bälle nicht verweigern, reinzuwerfen“, beschwerte er sich nach der Partie. Der 54-Jährige hatte das Spiel oft schnell machen wollen, doch Bälle für Einwürfe standen teilweise nicht zur Verfügung. „Bei Leipzig gegen Köln haben die Bälle auf Kegeln gelegen, das war toll. Dieses Spiel hatte damit eine längere Spielzeit“, erklärte Titz aufgebracht. „Wenn wir bei uns zu Hause spielen, ist es normal, dass an allen Seiten überall Bälle liegen. Das hat jetzt auch nichts mit Ausreden zu tun. Das sind Dinge, die gehören sich nicht.“
