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„Schwierigste Bundesliga-Saison“: Warum HSV-Boss Kuntz trotzdem optimistisch ist

Nach den ersten fünf Spieltagen hat HSV-Boss Stefan Kuntz einen sehr schweren Abstiegskampf für den HSV vorausgesagt. „Ich glaube, dass es die schwierigste Bundesliga-Saison wird, um drinzubleiben, seitdem ich dabei bin“, erklärte er gegenüber „Sport-Bild“. Und das will etwas heißen, schließlich hat Kuntz 1983 für den VfL Bochum sein Profi-Debüt gegeben. Er hat also schon so einige Bundesliga-Saisons miterlebt. Trotzdem sei der 62-Jährige durchaus positiv gestimmt, was die Mannschaft angehe. So sei für ihn nach den ersten Spielen schon ein Prozess zu erkennen. „Man muss den Mut von Merlin in den Vordergrund stellen, als er bei den Bayern fünf Spieler brachte, die nicht älter als 20 waren oder durch die späten Verpflichtungen erst wenige Trainingseinheiten mit dem Team hatten“, sagt Kuntz. „Er wollte erreichen, dass sie das Spiel als wichtige Erfahrung mitnehmen und dass sich die Jungs einspielen können. Das hat sich im Heimspiel gegen Heidenheim (2:1) ausgezahlt“, ergänzte er. Auch die Einstellung der HSV-Profis nach dem letzten Spiel gegen Union Berlin fasse er sehr positiv auf. „Es hat mir gefallen, dass wir uns mehr geärgert haben, in Berlin nicht drei Punkte geholt zu haben, als zu denken: Das war ja sensationell, einen Zähler mit nach Hause zu nehmen.“ Mit fünf Punkten nach fünf Spielen kann der HSV durchaus auf einen soliden Saisonstart zurückblicken. Gegen Mainz, wollen die Hamburger am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) nochmal nachlegen und sich den zweiten Dreier der Saison holen.