„Es geht nur gemeinsam“: HSV-Profi Capaldo spricht über sein Abwehr-Geheimnis
Nicolas Capaldo überzeugt derzeit nach anfänglichen Zweifeln an seiner Person immer mehr Kritiker. Der Argentinier brilliert, obwohl er bei seiner Verpflichtung eigentlich nicht dafür eingeplant war, seit der Verletzung von Warmed Omari in fast jedem Spiel als neuer Innenverteidiger in der Dreierkette. Zu viel Eigenlob möchte er sich dafür allerdings nicht ausstellen. „Ich habe eine intensive Spielweise, gebe keinen Ball verloren und will so der Mannschaft helfen. So bin ich“, erklärt er in der „Bild“. „Ich gewöhne mich weiter an meine neue Position, ich fühle mich dabei dank der Trainer immer besser.“ Es sind aber nicht nur die Trainer, die ihm dabei helfen. „Ich habe tolle Spieler um mich herum, die sich in alles hineinwerfen – ob es beispielsweise Giorgi (Gocholeishvili), Luka (Vuskovic) oder Rambo (Nicolai Remberg) ist“, zählt er einige seiner Teamkameraden auf.
Der 27-Jährige weiß, dass das defensive Hoch der Rothosen vor allem ein Mannschaftserfolg ist. „Wenn der eine den Ball nicht bekommt, kommt der andere und versucht ihn zu erobern. Unser Ziel ist es, dominant und intensiv Fußball zu spielen. Dafür helfen Spieler mit diesen Eigenschaften. Letztlich verfolgen aber alle im Team diesen Plan, denn es geht nur gemeinsam.“ Gegen Borussia Dortmund war der starke Defensiv-Verbund des HSV einer der großen Matchwinner. „Wir haben gegen den BVB bis zum Ende gekämpft und einen sehr wichtigen Punkt eingesammelt“, schwärmt Capaldo. „Schon gegen Wolfsburg haben wir ein gutes Spiel gemacht. Dieses Mal hatte Dortmund nur einen Schuss aufs Tor. Der Ausgleich war sehr bedeutend, um zu zeigen, dass wir Punkte gegen die Topteams der Liga holen können.“
