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„Nicht danach gestrebt“: Was Polzin am HSV-Job weniger gefällt

Dass Merlin Polzin überaus dankbar für die Gelegenheit ist, seinen Herzensverein hauptverantwortlich trainieren und zum Erfolg führen zu dürfen, ist dem 35-Jährigen nicht ansatzweise abzusprechen. Doch selbst als Trainer des Lieblingsklubs gibt es Aspekte, die man im Job-Profil nicht vermissen würde. In Polzins Fall: die permanente Öffentlichkeit. „Ich wusste, dass der HSV groß ist, dass er polarisiert“, sagte der Coach im Interview mit dem „kicker“ zwar, „aber ich denke, mir war die tatsächliche Bedeutung, auch außerhalb Hamburgs, nicht bewusst, und als Trainer dieses Vereins registrierst du in eigentlich jeder Alltagssituation: Du bist öffentlich.“ Polzin nimmt das in Kauf, gesteht aber auch: „Das ist nicht der Teil des Jobs, nach dem ich gestrebt habe. Aber es ist eine große Freude, den HSV sportlich mit anzuführen.“