Was Kittel nach seiner HSV-Zeit „sehr lange beschäftigt“ hat
140 Einsätze, zahlreiche Scorerpunkte, und – mit Blick auf seine Vita nicht unerheblich – eine nahezu verletzungsfreie Zeit: Beim HSV erlebte Sonny Kittel die wohl erfolgreichsten Jahre seiner Karriere. „Ich blicke insgesamt sehr positiv zurück“, teilte der Edeltechniker diesen Eindruck gegenüber „hsv.de“ und führte aus: „Ich hatte sportlich und persönlich eine tolle Zeit. Ich habe viele Spiele machen dürfen, konnte viele Tore und Vorlagen erzielen. Ich denke, dass ich vielen Menschen eine Freude gemacht habe und dafür gesorgt habe, dass sie gern ins Stadion gehen und Spaß haben.“
Und dennoch: Zur endgültigen Vollkommenheit fehlte Kittels HSV-Engagement der letzte große Wurf in Form des Aufstiegs. „Natürlich ist es extrem bitter, dass für mich durch die Nicht-Aufstiege die Mission unerfüllt geblieben ist“, hadert der 32-Jährige. Vor allem am Drama von Sandhausen im Jahr 2023 hatte Kittel lange zu knabbern: „Abgesehen von meinen schweren Verletzungen war das Spiel in Sandhausen die schlimmste Niederlage in meiner Karriere. Da war man so nah dran wie nie zuvor. Das hat mich sehr lange beschäftigt“, gesteht Kittel, der unterm Strich jedoch ein positives Fazit zieht: „Dennoch war es eine schöne Zeit, in der ich viele Menschen kennengelernt habe, zu denen ich bis heute Kontakt habe – sei es in der Mannschaft, im Staff oder auf der Geschäftsstelle. Das bleibt für immer und ist am Ende das Wichtigste. Ich habe noch viele Menschen beim HSV positiv in Erinnerung und hoffentlich sie mich auch.“
