Kriegt HSV-Profi Pherai bald einen prominenten Nationalmannschaftskollegen?
Bei der letzten Länderspielpause im November, hatte sein Trainer darauf verzichtet, ihn zu nominieren und so musste HSV-Profi Immanuel Pherai vor dem Fernseher verfolgen, wie Suriname im letzten Gruppenspiel verlor und doch noch die direkte WM-Qualifikation verpasste. Immerhin: Der Traum von der WM 2026 ist noch nicht komplett geplatzt, denn Suriname hat noch die Chance sich über die interkontinentalen Playoffs im März für das Turnier in den USA zu qualifizieren. Zusätzliche Hoffnung könnte nun von unerwarteter Seite kommen. Bereits sei Monaten versucht der Fußballverband Surinames einen Verbandswechsel von Bundesliga-Profi Danilho Doekhi durchzusetzen. Der Unioner ist genau wie Pherai in der Niederlande aufgewachsen, hat jedoch Wurzeln im Suriname. Da Doekhi in den Nachwuchskategorien bereits mehrere Spiele für den niederländischen Verband absolviert hatte, ist ein Verbandswechsel notwendig. Dieser hatte sich bisher aber in die Länge gezogen. Nun gibt es aber neue Hoffnungen. Wie „ESPN.nl“ berichtet, wird der Fall von Doekhi wohl noch im Januar vor dem CAS diskutiert. Es könnte also bald eine Entscheidung geben. Sollten Doekhi und der surinamische Verband recht bekommen, könnte der Innenverteidiger, Pherai und Co. sogar schon im März helfen, die WM-Quali klarzumachen. Mit seinen vier Treffern in dieser Saison gehört Doekhi zu den torgefährlichsten Verteidigern in Europa. Er wäre für Pherai also sicherlich eine willkommene Verstärkung in der Nationalmannschaft Surinames.
