Drei Kandidaten: So sieht Polzin den Konkurrenzkampf auf rechts
Wohl keine andere Position im Kader des HSV ist derart umkämpft wie die des rechten Schienenspielers. Neuzugang Giorgi Gocholeishvili und William Mikelbrencis lieferten sich dort zuletzt einen offenen Konkurrenzkampf, zuletzt mauserte sich zudem auch Bakery Jatta zu einem ernstzunehmenden Kandidaten. Wie geht Trainer Merlin Polzin mit dem Dreikampf auf rechts um? Zuletzt ist es mit den drei Akteuren zu einem Gespräch gekommen. „Wir haben ihnen nochmal klargemacht, dass es mit jeder einzelnen Trainingseinheit darum geht, das Level auf dieser Position maximal hochzuhalten und sich zu entwickeln. Wenn dein Kollege richtig hart, gut und intensiv trainiert wirst du vermutlich auch einen Schritt mehr als weniger gehen müssen“, hofft der Coach auf den leistungssteigernden Effekt, bei dem aber auch der kollegiale Gedanke nicht zu kurz kommen dürfe: „Sie müssen sich trotzdem als Team verstehen für diese Spezialposition auf der rechten Seite.“
Die häufigen personellen Wechsel auf der Position erklärte Polzin so: „Die rechte Schiene verteidigt bei uns hinten an der Box, aber muss gleichzeitig auch vorne ankommen. Das sind sehr intensive Meter, die da abgeliefert werden müssen. Die Power brauchen wir da. Deshalb wird es da auch Wechsel geben. Dann gibt es Details, die wir mit den Jungs besprechen, was für den einen oder den anderen spricht.“ Eine Entscheidung für das Spiel am Samstag gegen Frankfurt sei indes noch nicht getroffen worden.
