Trotz Abstiegsrang: HSV-Frauen gehen optimistisch in die Winterpause
Sie waren nicht weit davon entfernt, in Wolfsburg mit 2:0 zu führen, aber dann wurde den HSV-Frauen der Treffer zum 2:0 wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben. Und so nahm das Spiel seinen Lauf und die Hamburgerinnen mussten sich dem VfL Wolfsburg zum Jahresabschluss mit 1:3 geschlagen geben. Somit gehen die HSV-Frauen auf dem ersten Abstiegsrang, Platz 13, in die Winterpause – mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Trotzdem überwiegt bei den Aufsteigerinnen der Optimismus. „Mein Tor war natürlich sehr schön, aber am Ende zählen die Punkte“, erklärte Svea Stoldt, die per Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0 getroffen hatte. „In der Winterpause tanken wir neue Energie und kommen dann mit frischen Kräften zurück“, ergänzte sie. Auch die Leiterin der HSV-Frauen Saskia Breuer schaut zuversichtlich auf das Jahr 2026: „In der Winterpause werden wir uns schütteln und mit viel Leidenschaft zurückkommen.“ Gleichzeitig bezeichnete sie die Abseitsentscheidung, beim vermeintlichen 2:0 als „ärgerlich“. „Wir hätten heute gerne einen Punkt mitgenommen“, so Breuer. „Nach dem 1:0 war der Glaube an uns groß, Wolfsburg hat aber enormen Druck ausgeübt“, fand auch Pauline Machtens nach dem Spiel, lobte jedoch auch die Leistung ihrer Teamkolleginnen. „Dass wir gegen solch eine Mannschaft mithalten können, darf man nicht unterschätzen. Wir sind aber auch froh, dass wir nun etwas durchatmen können“, erklärte die 23-jährige HSV-Kapitänin. Ende Januar geht es für die HSV-Frauen weiter. Am 25. Januar empfangen die Hamburgerinnen die SGS Essen zum Kellerduell.
