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So reagieren die HSV-Bosse auf den Meffert-Wechsel

Überraschend kam Jonas Mefferts Wechsel vom HSV zu Holstein Kiel nicht, vielmehr hatte er sich zuletzt abgezeichnet. Entsprechend hatten sie beim HSV einige Zeit, sich ihre Abschiedsworte für den 31-Jährigen zu überlegen. Besonders würdigten die Bosse dabei am Samstag Charakter und Persönlichkeit des Mittelfeldspielers.

„Meffo war der Inbegriff von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist“, lobte ihn Sportdirektor Claus Costa in der Vereinsmitteilung. Gerade deshalb sei es für den Verein klar gewesen, Meffert den von ihm gewünschten Wechsel zu ermöglichen, damit er mehr Spielzeit erhält als zuletzt beim HSV. Er sei „über Jahre hinweg ein Eckpfeiler unserer Mannschaft, der sich durch ein hohes Maß an Verlässlichkeit und spielerischer Klasse ausgezeichnet hat. Er war ein herausragender Teamkollege, der es stets verstand, die Spieler neben sich besser zu machen. Darüber hinaus übernahm er viel Verantwortung für die Gruppe und stellte sein Ego stets hinter das Wohl der Gemeinschaft“, sagte Costa.

Vorstand Eric Huwer nannte Meffert „in den vergangenen Jahren ein prägendes Gesicht unserer Mannschaft“, das sich „besondere Verdienste um den Club erworben“ habe. Trainer Merlin Polzin kam in der Mitteilung nicht zu Wort.