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Neuer HSV-Boss? Jetzt äußert sich Oliver Bierhoff zum Gerücht

Dem Vernehmen nach soll er nicht abgeneigt sein, selbst geäußert hatte sich Oliver Bierhoff zu den HSV-Gerüchten um ihn zuletzt aber nicht. Zumindest bis Mittwochabend – denn da wurde der ehemalige Teammanager des DFB auf einer „Bild“-Veranstaltung anlässlich des NBA-Spiels in Berlin darauf angesprochen, ob er sich vorstellen könne, den Posten als Sportvorstand beim HSV zu übernehmen und damit der Nachfolger von Stefan Kuntz zu werden. Seine Reaktion laut „Bild“: „Dann überlege ich mir erst mal, was ich sagen werde. Nein, das Thema ist natürlich aufgekommen. Der HSV ist eigentlich ein Bombenverein. Das ist, glaube ich, neben München, eine Stadt, wo wir sagen können: Da kann langfristig was Tolles entstehen. Aber für mich ist das aktuell kein Thema.“

Zudem verriet Bierhoff: „Natürlich habe ich in Hamburg noch den einen oder anderen Kontakt und verfolge das natürlich auch. Aber es ist, glaube ich, gut, dass sie die Entscheidung auch in Ruhe jetzt treffen, das Ganze noch mal abwägen, eine einheitliche Entscheidung treffen, und dann wird man sehen, was dabei herauskommt.“ Womöglich wird sich die Suche des HSV-Aufsichtsrats noch bis in den Sommer ziehen, ein konkretes Kandidatenprofil soll noch gar nicht erstellt worden sein. Auch eine Kontaktaufnahme zu einzelnen gehandelten Managern blieb bisher wohl aus. Und so muss sich auch Bierhoff noch gedulden. Der 57-Jährige würde sich aber zumindest anhören, was die Hamburger Kontrolleure ihm zu sagen haben – wenn diese sich denn bei ihm melden sollten. „Beim HSV lege ich eh nie auf“, so Bierhoff.