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Costa verrät: So gelang dem HSV das Sambi-Schnäppchen

Geht es nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis, ist er der wohl beste Transfer des vergangenen Sommers: Für gerade einmal 300.000 Euro, so die kolportierte Ablösesumme, wechselte Albert Sambi Lokonga in den Volkspark, gehört seither zu den absoluten Eckpfeilern des Teams und konnte – anders als etwa Fábio Vieira oder Luka Vusković – langfristig an den Verein gebunden werden. Wie ist den HSV-Verantwortlichen dieser Coup gelungen? „Sambi verfolgen wir seit Jahren. Bei Arsenal, Anderlecht, zuletzt Sevilla – das sind Stationen, die für Bundesliga-Aufsteiger sonst unerreichbar sind“, weiß Sportchef Claus Costa. „Aber im Fußball geht es oft um Timing. Nach mehreren Leihen wollte Sambi wieder irgendwo ankommen, eine feste sportliche Heimat finden. Als sich diese Chance auftat, waren wir überzeugt: Das ist der Spieler, auf den es sich zu warten lohnt.“ Und die Hamburger sollten Recht behalten: „Unsere Scoutingabteilung hat Sambi eng begleitet, wir haben Geduld bewiesen – und am Ende kam alles für uns zusammen. Natürlich war auch Sambis klares Commitment entscheidend, dass er unbedingt zum HSV wollte. Das ehrt uns sehr.“