Uhr -

„Absolute Ehre“ auch für den Opa: Remberg feiert HSV-Premiere

Das 0:1 gegen Bayer Leverkusen war die zweite Heimniederlage in Folge für den HSV, für Nicolai Remberg war es aber trotzdem eine Premiere. Erstmals trug er die Kapitänsbinde des HSV, weil Trainer Merlin Polzin sich für ihn als Feldspieler gegenüber Torwart Daniel Heuer Fernandes entschieden hatte. „Als Merlin mir das gesagt hat, habe ich schnell Opa angerufen“, schilderte Remberg die Bedeutung für ihn und für seine Familie: „Ich habe ihn gefragt: Opa, was glaubst du, wer Kapitän ist? Da habe ich schon gemerkt, wie stolz er war. Er ist zu seinem Nachbarn rüber, das bedeutet mir ungemein viel. Wenn man mir das als kleiner Junge gesagt hätte … das ist schon richtig cool und besonders, deshalb bin ich stolz.“ Das Kapitänsamt sei eine „absolute Ehre“, fuhr Remberg fort – aber natürlich keine Bedingung für sein Engagement: „Ich versuche auf dem Platz auch ohne Binde alles dafür zu geben, die Jungs mitzureißen.“