HSV-Boss Huwer kündigt Poker um Vieira an
Die Leih-Profis Luka Vuskovic und Fábio Vieira trugen als Unterschiedsspieler maßgeblich zum frühzeitig gesicherten Klassenerhalt des HSV bei. Während die Chance auf eine Weiterbeschäftigung von Vuskovic gegen Null tendiert, sind die Hoffnungen bei Vieira größer. Die Hamburger werden die mit dem FC Arsenal vereinbarte Kaufoption über 20 Millionen zwar nicht ziehen, hoffen aber darauf, dass sich die Londoner verhandlungsbereit zeigen, so dass der Portugiese am Ende für einen geringeren Betrag den dauerhaften Weg in den Volkspark findet. Diesen Weg kündigte nun auch HSV-Vorstand Eric Huwer am Rande der Digitalmesse OMR gegenüber der Deutschen Presse-Agentur an: „Wenn es eine Möglichkeit gibt, das unter realistischen Bedingungen und für uns annehmbaren Rahmenbedingungen umzusetzen, sprechen wir mit dem Trainerteam, dass wir das dann eventuell angehen“, so der 42-Jährige. Dass sich die Verhandlungen hinziehen könnten, muss dabei einkalkuliert werden. Auf den HSV warten Gespräche, „die uns jetzt die nächsten Wochen begleiten“, meint auch Huwer.
