Aufstieg zum Greifen nah: Ex-HSV-Spieler weint auf der Tribüne
Der Aufstieg in die 2. Bundesliga scheint für Energie Cottbus zum Greifen nah. Die Brandenburger siegten am gestrigen Samstag dank eines Last-Minute-Treffers von Tolga Cigerci mit 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden und haben am letzten Spieltag als Tabellenzweiter die beste Chance auf den direkten Aufstieg. In der 89. Spielminute traf Cigerici zum erlösenden zweiten Mal ins Tor. „Ich muss das erstmal verarbeiten. Es war vogelwild“, erklärte er im Anschluss bei Magenta Sport. Sein gesperrter Bruder Tolcay saß auf der Tribüne und fieberte im Stadion der Freundschaft vor Ort zwischen den Zuschauern mit.
„Mir sind die Tränen gekommen, ich kann nicht beschreiben, was da eben passiert ist. So nervös war ich noch nie“, jubelte das Ex-HSV-Talent. Für die Rothosen bestritt Cigerci zwischen 2014 und 2016 auch aufgrund von Verletzungsproblemen nur ein einziges Pflichtspiel. Am 5. Spieltag der Saison 2014/15 wurde er gegen Borussia Mönchengladbach in der 73. Spielminute für Zoltan Stieber eingewechselt. Am Ende verlor der HSV dennoch mit 0:1. Am letzten Spieltag der laufenden Saison muss Cottbus gegen denn SSV Jahn Regensburg antreten.
