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Aus Fehlern gelernt: Darauf achtete der HSV bei Krügers Vertrag

Hat Ex-HSV-Boss während seiner Zeit in Hamburg zu viel verdient? Das legt nun zumindest ein Bericht des „Hamburger Abendblatts“ nahe, der behauptet, dass der Aufsichtsrat sich vor Verhandlungsbeginn mit der späteren Sportvorständin Kathleen Krüger einig gewesen sein soll, dass die Funktionärin nicht für jeden Preis zu holen sei. Demnach hätte Kuntz während seiner Zeit ein zu hohes Grundgehalt besessen, was den Verantwortlichen im Volkspark im Nachhinein missfiel.

Krügers Vertrag soll daher eher auf Bonus-Zahlungen durch verschiedenste Erfolge wie den Klassenerhalt statt auf einem hohen Grundgehalt aufgebaut sein. Durch einen solchen leistungsbezogenen Vertrag hätte der Aufsichtsrat sich absichern wollen, falls die sportlichen Ergebnisse ausbleiben. Nach dem Aus von Stefan Kuntz hatte der HSV den ehemaligen Sportvorstand noch mehrere Monate voll bezahlen müssen.