Becker vs. Peters: Jetzt mischt sich Titz in den Zoff ein

Nach zwei Krisengesprächen haben sich Ralf Becker und Bernhard Peters auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt. Zwischeneitig sah es so aus, als würde der neue Sportvorstand auf eine Entlassung des Nachwuchschefs drängen, nachdem sich dieser im Aufsichtsrat selbst um den Posten beworben hatte. Nun einigte man sich darauf, dass sich Peters wieder auf seine Aufgaben im Unterbau konzentriere. Im NDR-„Hamburg-Journal“ hat sich nun auch Christian Titz in den Zoff der beiden Führungskräfte eingemischt: „Ich kenne Ralf Becker schon etwas länger, das ist eine sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die davon geprägt ist, dass wir beide für den HSV den größtmöglichen Erfolg haben wollen. Bernhard Peters hat vier Jahre hervorragende Aufbauarbeit geleistet, den Verein in diesem Bereich neu strukturiert und dafür gesorgt, dass der HSV mit führend ist im Nachwuchsbereich. Ich empfand es als respektlos, wie man mit ihm in der Öffentlichkeit in den vergangenen Wochen umgegangen ist, der Mann hat große Verdienste und den Verein und niemandem etwas getan. Es ist völlig legitim, dass Menschen ihre Ziele formulieren dürfen. Ich hoffe, dass dieses Thema jetzt vom Tisch ist und wir auch in dieser Konstellation erfolgreich weiterarbeiten können. Denn eines ist klar: Beides sind Persönlichkeiten, die den HSV voranbringen können. Ich habe nicht vermittelt, aber ich habe mich mit beiden ausgetauscht und es war schon mein Wunsch, dass wir mit beiden weiterarbeiten.“