Sein Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist offen. Wie es aussieht, plant Lewis Holtby aber ein neues Kapitel in seiner Karriere. Zumindest klingt seine Botschaft an die HSV-Fans bei Instagram schon stark nach Abschied. Er postete ein Video, wie die Anhänger während des Gladbach-Spiels ihre Hymne „Mein Hamburg lieb ich sehr“ anstimmten und schrieb dazu: „Danke für eure Liebe zum Verein! Danke für eure Unterstützung! Danke, dass ihr uns getragen habt! Danke für alles!“

Markus Gisdol verabschiedet sich mit Wehmut vom HSV. „Ich habe sehr gern für den HSV, mit dieser Mannschaft und mit den Menschen in diesem Verein gearbeitet. Es war eine sehr intensive Zeit“, ließ der Ex-Trainer nach seiner Entlassung mitteilen. Mit Blick auf den Abstiegskampf meinte der Coach, dessen Vertrag 2019 laufen sollte: „Der Klub steht vor großen Herausforderungen. Hierfür wünsche ich den Verantwortlichen das nötige Glück. Die Mannschaft kann es auch diese Saison wieder schaffen. Davon bin ich total überzeugt.“ Gisdol hatte den Dino in der vergangenen Saison aus fast aussichtsloser Position vor dem Abstieg gerettet.

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Sein Vertrag in Hamburg läuft aus und René Adler hat den Entschluss gefasst, das Kapitel zu beenden und noch einmal eine neue Herausforderung anzunehnen. Obwohl es sportlich fast durchgehend schwierig war und ständig gegen den Abstieg ging, will der Torwart die Zeit nicht missen: „Der HSV ist mehr als ein Verein, er ist ein Gefühl“, sagte der 32-Jährige dem „Kicker“ und stellte fest: „Nach fünf Jahren HSV habe ich vor nichts mehr Angst!“

Seit Dienstag ist sein Wechsel zum FC Santos perfekt. Auf seiner Facebook-Seite nimmt Cléber nun Abschied von den HSV-Fans und postete folgende Botschaft: „Da ich eine Menge Nachrichten bekomme, möchte ich mit Ihnen sprechen, aber es ist ein bisschen schwierig. Ich werde diese Botschaft benutzen, um meine Liebe zu dir zu bringen. Die Zeit, die ich hier beim HSV verbracht habe, machte mich als Person wachsen und mich als Profi zu verbessern. Es war mehr als zwei Jahre unglaublich. Viele Kämpfe und Schwierigkeiten, die wir mit Liebe und Geschrei für den Verein überwinden. In meinem Fall, Liebe für Sie auch !! Ich muss nur aus tiefstem Herzen die gemeinsame Reise danken! Wir werden immer zusammen sein. Viel Liebe!“

Zweieinhalb Wochen nach seiner Entlassung beim HSV hat sich Bruno Labbadia zu Wort gemeldet und von seinem emotionalen Abschied aus dem Volkspark berichtet. Dabei sprach er nicht nur zur Mannschaft, der Ex-Trainer versammelte auch den Betreuerstab um sich und machte dann mit seinen Assistenten Eddy Sözer und Bernhard Trares einen Rundgang durch die Geschäftsstelle. „Es war eine wahnsinnige Zeit, leider war sie zu kurz. Wir sind von einer längeren Phase ausgegangen, aber ich will die Zeit nicht missen“, sagte Labbadia der „Bild“ und betonte seine Überzeugung, dass er das Team aus der Krise geführt hätte: „Ich bedauere, dass es so zu der Situation gekommen ist, weil ich überzeugt war, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich hätte die Arbeit gerne weitergeführt. Leider haben die Ergebnisse nicht gestimmt. In sechs Monaten oder in einem Jahr hätte man im Rückblick wohl von einer einfachen Delle gesprochen. Es ist normal, dass man immer wieder Täler durchlaufen muss.“

Nach 63 Spielen und 32 Toren für die U23 in der Regionalliga sowie einem Einsatz für die Profis beim Sieg in der Hinrunde der vergangenen Saison in Bremen (3:1) trennt sich der HSV von Ahmet Arslan, der 2014 vom VfB Lübeck nach Hamburg gekommen war. Bei Instagram verabschiedet sich der 22-Jährige vom Liga-Dino: „Ich möchte mich bei meinen Mannschaftskollegen, meinen Trainern, meiner Familie, Freunden und vor allem den super Fans des HSV bedanken. Ich wurde zu jeder Zeit überall toll unterstützt und habe immer gute Erfahrungen machen dürfen mit euch. Ich werde den HSV mit einem weinenden Auge verlassen, da es MEIN Verein ist und das wird er auch immer bleiben. Ich freue mich aber zugleich auch auf meine neue Aufgabe. Ich werde den HSV mit allen Leuten drumherum im Guten behalten und freue mich auf ein Wiedersehen“, schrieb Arslan. Zu welchem Klub er wechseln wird, ist noch offen.

Jaroslav Drobny erfuhr heute von Trainer Bruno Labbadia, dass seine Zeit beim HSV endet. Der 36-jährige Keeper wird vor allem die Anhänger vermissen: „Diese sechs Jahre kannst du nicht einfach löschen. Die Fans und das Stadion sind einfach unglaublich. Die Atmosphäre ist jedes Mal aufs Neue Gänsehaut pur. Der HSV ist und bleibt für mich einfach etwas Besonderes. Ich will mich bei den Fans für die Unterstützung bedanken. Was Sie für mich gemacht haben, und wie Sie mich unterstützt haben, ist unglaublich für mich. Vielleicht komme ich nochmal zurück und kann dem Verein nochmal etwas zurückgeben“, sagt Drobny.