Sportchef Jens Todt hatte bestätigt, dass der HSV Frenkie de Jong beobachtet. Auch dem FC Bayern, RB Leipzig, Manchester City und dem FC Arsenal wurde Interesse am 20-jährigen Mittelfeldspieler von Ajax Amsterdam nachgesagt. Doch laut „De Telegraaf“ wird de Jong vorerst nicht wechseln! Er soll sich mit Ajax über eine Verlängerung des bis 2019 laufenden Vertrages bis 2022 geeinigt haben. Nur die Unterschriften fehlten noch.

Frenkie de Jong (r.) bleibt wohl bei Ajax Amsterdam.

Jens Todt hat das Interesse an Holland-Juwel Frenkie de Jong von Ajax Amsterdam bestätigt. „De Jong ist ein Spieler, den wir uns anschauen und den wir – wie ein Dutzend andere Spieler – intern diskutieren“, sagte der Sportchef des HSV der Facebook-Fangruppe „HSV1887tv“. Der 20-jährige Mittelfeldspieler steht noch bis 2019 beim niederländischen Spitzenklub unter Vertrag. Auch der FC Bayern, RB Leipzig, der FC Chelsea und Manchester City haben de Jong auf dem Zettel.

De Jong? Da klingelt es bei vielen HSV-Fans. Denn der Namensvetter des aktuellen HSV-Kandidaten Frenkie de Jong (20), Nigel de Jong, kam 2006 ebenfalls von Ajax Amsterdam. Nur 1,5 Millionen Euro zahlte der HSV damals für den defensiven Mittelfeldspieler. In 66 Bundesliga-Spielen erzielte de Jong zwei Tore – darunter im März 2006 der legendäre Siegtreffer zum 2:1 bei den Bayern, dem ersten Hamburger Erfolg in München nach 24 Jahren. Für satte 18 Millionen Euro wurde der spätere Vize-Weltmeister dann 2009 an Manchester City verkauft. Nach Stationen beim AC Mailand und bei Los Angeles Galaxy spielt der mittlerweile 32-Jährige mittlerweile bei Galatasaray Istanbul.

Nigel de Jong spielte von 2006 bis 2009 für den HSV. (Foto: Witters)

Schnappt sich der HSV einen Nachwuchs-Star von Ajax Amsterdam? Wie das niederländische Portal „Voetbal4u.com“ berichtet, sind die Hamburger an Mittelfeldspieler Frenkie de Jong interessiert. Der 20-Jährige kommt in der laufenden Saison in der Ehrendivision auf zehn Einsätze und bereitete sechs Treffer vor. Und das, obwohl er nur viermal in der Startelf stand. Eine Situation, die ihn stört. „Ich muss jetzt spielen. Das ist mein Gefühl – und ich mache daraus kein Geheimnis“, wird de Jong zitiert. „Es ist Sache des Trainers, aber ich weiß nicht, was ich mehr tun kann.“ Der HSV ist im Werben aber nicht allein, auch der FC Chelsea, Manchester City, der FC Bayern und RB Leipzig sollen heiß auf de Jong sein, der einen Marktwert von 3,5 Millionen Euro besitzt.

Frenkie de Jong (r.) hat für Ajax schon der Champions League (hier gegen ManU) gespielt. (Foto: Witters)

Ajax Amsterdam hat auf seiner Homepage bekanntgegeben, dass der eigentlich bis zum 30. Juni 2018 gültige Vertrag mit dem früheren HSV-Kapitän Heiko Westermann mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden sei. Der 33-jährige Verteidiger war erst im August 2016 von Betis Sevilla in die Niederlande gewechselt, kam aber nur auf acht Pflichtspiel-Einsätze für Ajax.

Er zieht die Fäden im Mittelfeld von Ajax Amsterdam und ist in Europa heiß begehrt. Davy Klaassen (24) ist eines der größten holländischen Versprechen für die Zukunft. Ex-Schalke-Profi Youri Mulder empfiehlt dem Spielmacher nun einen Wechsel in die Bundesliga – und sieht den HSV als geeigneten Verein. „Es ist jetzt der richtige Moment, den nächsten Schritt zu machen“, so Mulder gegenüber „Ziggo Sports“. Mulder sieht „einen Mittelklasseklub in einer Top-Liga“ als geeignet an, „zum Beispiel Hertha BSC oder den HSV.“ Das Problem: Klaassen hat einen Marktwert von 15 Millionen Euro …

Das war knapp. Trotz eines 1:1 bei Manchester United haben Marcelo Díaz (saß nur auf der Bank) und Celta Vigo das Finale der Europa League verpasst – weil das Hinspiel 0:1 verloren ging. Freuen darf sich dafür Heiko Westermann. Der Ex-HSV-Käpt’n steht mit Ajax Amsterdam im Endspiel. Nach dem 4:1 im Hinspiel reichte ein 1:3 bei Olympique Lyon. Das Endspiel steigt am 25. Mai in Stockholm.

Mit Ajax Amsterdam trifft Heiko Westermann am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League auf seinen Ex-Klub Schalke. Zum HSV sagt der 33-Jährige in einem dpa-Interview: „Ich verfolge das mit großer Freude. Sie haben eine Wahnsinns-Entwicklung genommen. Beim HSV muss man zwar immer vorsichtig sein, aber wenn man die Leistungskurve sieht, bin ich schon sicher, dass sie in der Liga bleiben werden.“

Wer schnappt sich die holländische Meisterschaft? Seit heute ist eigentlich klar, dass entweder Eljero Elia oder sein früherer HSV-Kollege Heiko Westermann den Titel holen wird. Elia und Feyenoord Rotterdam besiegten den PSV Eindhoven 1:0, liegen nun schon elf Zähler vor dem Tabellendritten. Einziger ernsthafter Verfolger ist Westermanns Ajax Amsterdam, das Heracles Almelo 4:1 besiegte. Allerdings hätte Elia doch deutlich mehr Anteil am Titel. Er stand auch heute in der Startelf, während Westermann wieder nur auf der Bank hockte.